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Zur Tapeanlage


Anders als beim klassischen Tape wird beim Taping-Concept das Tape nicht gerissen sondern zugeschnitten und die Ränder dabei gut abgerundet. Diese Abrundungen erfolgen zum einen, weil die Methode aus Fernost stammt und sich an Feng-Shui orientiert und zum anderen, das Abrunden der Kanten das Tape deutlich widerstandsfähiger gegenüber externen, mechanischen Reizen (Pullover, Socken, Handtuch...) macht.
Das Hautareal, auf dem das Tape geklebt wird, sollte möglichst fettfrei, trocken und wenig bis gar nicht behaart sein.
Außerdem muß das Tape mindestens 30 min. auf der Haut kleben, bevor es mit Wasser in Kontakt kommt.
Die Tapeanlage muß also rechtzeitig vor sportlicher Belastung, Saunagängen oder ähnlichem stattfinden.
Nach Anlage des Tapes muss es aufgrund des wärmeaktiven Polyacrylatklebers gut aktiviert (warmgerieben) und anmodelliert werden.

Materialkunde:
Das Tape besteht zu 100% aus reiner Baumwolle, ist mit einem wärmeaktiven Polyacrylatkleber beschichtet und auf Papier als Trägermaterial aufgeklebt. Dieser Kleber sollte sinuswellenförmig aufgetragen sein, um eine bessere Klebeeigenschaft zu entfalten und die optimale Diffusion von Luft und Wasser zu gewähren.
Desweiteren ist das Tapematerial mit einer 10-prozentigen Vordehnung auf dem Trägermaterial aufgetragen und auf ca. 100-110% dehnbar.